Schlagwortarchiv für: Strategie

Werbemonitor Sonderedition KMU – Marke und Positionierung

Der Weg zum Logenplatz in den Köpfender Kunden

Wozu Positionierung? – Ich weiß, was mich auszeichnet, liefere eine Top-Qualität und habe sehr zufriedene Kunden. Wozu Marke? – Dafür bin ich doch (noch) viel zu klein! – Viel zu oft sind diese Aussagen zu hören. Deshalb möchten wir im Folgenden ein paar Ansätze liefern, wie Mann und Frau Unternehmer*in mit diesen zwei Strategiebausteinen mittel- und langfristig erfolgreicher sind.

Positionierung – was ist das? Das Unternehmerleben lässt sich am einfachsten mit einem Strategiespiel vergleichen. Man spielt nie alleine, hat Regeln einzuhalten, die man nie alleine bestimmt. Je besser man sich auf die vorgegebenen Gesetzmäßigkeiten, die Verbündeten und Gegenspieler einstellt und seine Strategie wählt, umso höher die Gewinnchancen. Positionierung ist ein taktisches Werkzeug um die eigenen „Spielfiguren“, Produkte und Angebote näher ans Ziel, nämlich zu den Käufern und Wunschkunden zu platzieren. Positionierung verfolgt das Ziel, für die Kunden und Interessenten die eigenen Angebote und Produkte von den der Mitbewerber besser unterscheidbar zu machen. Wenn Sie Unternehmer*in sind, denken Sie nach und stellen Sie sich die Frage, warum ihr Kunde ausgerechnet bei Ihnen kaufen und nicht zu einem Ihrer Mitbewerber gehen soll. Schreiben Sie die Antworten auf einen Zettel. In einem zweiten Durchgang versetzen Sie sich nun in die Rolle Ihres kritischsten Kunden. Würden Sie ihn mit diesen Argumenten überzeugen können? Sie merken, ganz so einfach ist es nicht. Sicher merken Sie aber, es geht bei Positionierung darum, jene Angebotsmerkmale zu identifizieren, die Sie und Ihr Angebot vor der Austauschbarkeit schützt. Das gilt nicht nur für Neugründer und Jungunternehmer*innen, sondern auch für langjährig etablierte UnternehmerInnen. Auch Sie kommen durch veränderte Kundenerwartungen, Wertewandel in Gesellschaft, Globale Trends und Anpassungen der Mitbewerber unter Zugzwang. Die Positionierung verliert an Kraft. Folgende Symptome können sich bermerkbar machen: Steigende Investitionen ins Marketing, aber sinkende Umsätze; Preisdruck, Angebotsdruck von Mitbewerbern, Abwanderung von Interessenten zu Konkurrenten;

Was macht eine gute Positionierung aus?

Kurz: Eine gute Positionierung macht Sie für Ihre Zielgruppe nicht nur deutlich unterscheidbar. Wenn es um Ihr Kerngeschäft geht, sollte Ihr Wunschkunde nur an Sie und Ihr Angebot denken. Zusätzlich weiß er warum und wofür er gerne den von Ihnen angebotenen Preis bezahlt. Beobachten Sie sich doch selbst, wenn Sie vor dem Wurstwarenregal stehen. Wenn alle Leberkäseangebote ähnlich schmecken, österreichische Herkunft und sonst keine relevanten Unterschiede versprechen. Wonach werden Sie entscheiden? Richtig, nach dem Preis! Nur für „Neuburger“, zu dem Sie nieamls Leberkäse sagen würden sind Herr und Frau Österreicher bereit mehr zu bezahlen! Warum? Weil Fa. Neuburger verstanden hat, dass eine perfekte Positionierung dann gelingt, wenn man sich Ordnungssystem der Kunden nicht ein bestehendes Regal dazulegt, sondern sich eine eigene Schublade im Wertebewusstsein der Kunden schafft!

Wie findet man die richtige Positionierung?

Die unterschiedlichsten Beratungsangebote und Methoden zur Entwicklung einer klaren, unterscheidungskräftigen positionieurng sind vielfältig. Es gibt einige Punkte und Tipps, die Sie bei Ihrer Wahl auf jeden Fall berücksichtigen sollten. Ich habe Ihnen im Infokasten einen kurzen Leitfaden Zusammengestellt.

Wann sollten Sie sich über Ihre Positionierung Klarheit verschaffen?

Es gibt eigentlich keinen falschen Zeitpunkt, sich mit der Positionierung zu beschäftigen. Wie Sie sicher oben gemerkt haben, legen Sie hier die Grundbausteine Ihres Unternehmens und aller strategischer Entscheidungen fest. 

Wenn Sie ganz am Anfang, vor oder in der Gründung des Unternehmens stehen, sollten Sie sich für die Positionierung Zeit nehmen. Am besten noch vor Namensfindung und Logodesign-Auftrag. Starke Marken sind nicht bloß Erkennungszeichen, sie transportieren das Markenversprechen und die emotionalen Unterschiede hinter der Leistung.

Wenn Sie über neue Angebote, Sortimentserweiterungen oder Produkteinführungen nachdenken, holen Sie sich Unterstützung.Prüfen Sie, ob die Produktinnovation die ursprüngliche Positionierung und gewünschte Wahrnehmung am Markt stützt oder gar schwächt.

Ist Ihr Unternehmen bereits länger am Markt und Sie merken, es bieten oder drängen sich Veränderungen auf. Steigende Investitionen ins Marketing, aber sinkende Umsätze, Preisdruck, Überangebot von Mitbewerbern, Abwanderung von Interessenten zu Konkurrenten; Auch dann ist Positionierungsarbeit ein guter Orientierungs- und Entscheidungshelfer. Und nicht zuletzt, wenn es darum geht, ein Unternehmen auf die Nachfolge vorzubereiten, hilft die Schärfung der Unternehmenspositionierung, dabei, die „Seele“ des Unternehmens vom Gründer oder Inhaber zu lösen und auf das Team und die Nachfolger zu übertragen. Nur so können Sie für Ihre Stammkunden und Interessenten sicherstellen, dass die Beziehung zur Unternehmensmarke und die Anziehungskraft nicht durch  Austauschbarkeit verlorengeht.

Ein kurzer Leitfaden, wie Sie die richtige Positionierung finden:

Fakt ist, Positionierung ist Strategiearbeit und sollte aus dem Unternehmen heraus entwickelt – und nicht von außen konzipiert und dem Unternehmen „aufgesetzt“ – werden.

  • Strategieentwicklung ist Unternehmeraufgabe. Trotzdem ist der Blick von außen und der Perspektivenwechsel erfolgsrelevant. Die Stärken und Schwächen Ihres Angebotes sind für eine Positionierung genauso relevant, wie Angebot und Kommunikation des Mitbewerbs. 
  • Machen Sie sich auf die Suche nach dem Warum Ihres Unternehmens. Unternehmer*innen aus Leidenschaft haben eine starke Vision. Sie wissen, welchen positiven Fußabdruck sie in der Welt hinterlassen wollen, welche Werte Ihnen wichtig sind. Sie werden merken, dass die Positionierungsarbeit, nicht nur Ihre persönliche Beziehung zum eigenen Unternehmen und Angebot belebt, sondern auch sinnstiftend und motivierend für Ihr Team wirkt.
  • Vergessen Sie dabei niemals die Zielgruppe, Ihre Wunschkunden. Beschäftigen Sie sich mit ihnen so lange und so genau wie möglich. Die Bedürfnisse, die Wünsche, Emotionen und Schmerzpunkte Ihrer Kunden sind der einzige relevante Maßstab, um die Unterscheidbarkeit und Attraktivität Ihres Angebotes zu bewerten.
  • Holen Sie sich für den Entwicklungsprozess einen Profi. Sie erkennen die Experten daran, dass er Ihnen nicht ein Konzept, einen Positonierungsvorschlag verspricht, sondern Ihnen eine Prozessbegleitung anbietet. Er wird alles tun, um Sie als Unternehmer*in in der Prozessverantwortung und in der aktiven Entwicklungsarbeit zu beteiligen. Er wird Ihnen einen Weg durch mögliche Themen skizzieren, Sie aber in jeder Phase die Entscheidung überlassen. Es ist Ihr Weg zu Ihrem Erfolg!
Lachendes Damengesicht mit Spiegelung eines Rennautos auf der Startbahn in der Sonnenbrille

Poleposition im Kopf des Kunden

Webinar, 20. Oktober 2022m 18:00 bis 20:00 Uhr
Mit Strategie und Positionierung zur
POLEPOSITION IM KOPF DES KUNDEN

Strategie und Positionierung zählen zu den Schlüsselaufgaben des Unternehmertums. Ziel dabei ist es, das eigene Unternehmen, ganz nah am Kunden oder – noch besser – im Kopf des Wunschkunden zu platzieren.

  • Wie hängt das mit anderen Unternehmeraufgaben zusammen?
  • Wie gelingt es dir, das Unternehmen direkt an den Bedürfnissen der Zielgruppe zu orientieren?
  • Wie schärfst du mit weichen Faktoren und Emotionen die Unterscheidbarkeit zu Marktbegleitern?
  • Was gewinnst du, wenn du den Mut hast, einen Großteil des Marktes wegzulassen?

Diesen und weiteren Fragen gehen Horst Hochstöger vom Unternehmerkraftwerk und Laurentius Mayrhofer von DIE MarkenWertExperten beim Webinar am 20. Oktober, ab 18:00 Uhr auf den Grund.

Was erwartet dich?

  • Expertengespräch und Impuls ”Positionierung und Strategie“
  • Teilnehmeraustausch – Positionierung im praktischen Alltag des Unternehmers
  • Diskussion und F&Q Die Teilnahme ist kostenlos. Den Zugangslink erhältst du in einer separaten Email nach Anmeldung unter.

Markenstrategienavigator

Strategienavigator für Dienstleister

Der Strategienavigator unterstützt Dienstleister bei der Entwicklung möglicher Szenarien für die Markenführung. In Abstimmung mit den definierten Markenzielen werden strategische Potenziale der Marke abgewogen und begutachtet. Die grafische Auswertung zeigt anhand einzelner Parameter, welche Markenstrategie für das Unternehmen besondere Wachstumschancen in sich birgt.

Loyalitätsmarketing

Loyalitätsmarketing

Vom Preisnomaden zum treuen Kunden

Die Gewinnung von Neukunden wird zunehmend schwieriger, denn die Anforderungen werden immer höher geschraubt. Kunden sind heute mobil, lieben die Abwechslung und sind preisbewusst – und damit schwerer zufriedenzustellen. Daher funktionieren klassische Kundenbindungsstrategien meist nicht mehr. Auf der anderen Seite werden Angebote immer austauschbarer. Oft regiert der Preis, wenn es darum geht, wo gekauft wird. Es geht also darum, vorhandene Kundenpotenziale systematisch weiterzuentwickeln. Loyalitätsmarketing bietet nicht nur eine Menge an Chancen für eine kostengünstige Erhöhung der Wertschöpfung – nein, es kann auch aus unsteten Preisnomaden treue Kunden machen, die als Empfehler Gold wert sind. Es stellt sich die Frage: Wie pflegt man Kunden, damit man diese lange halten kann?
Dieser Vortrag informiert Sie über die Funktionsweise von Loyalitätsmarketing und warum es das Unternehmen wenig kostet aber viel bringt. Welche Möglichkeiten gibt es, um den „Loyalitäts-Turbo“ für eine erfolgreiche Kundenbeziehung zu zünden?
Impulsvortrag: 45–60 Minuten

oder als

Workshop: 4 TE

Besonders empfohlen für UnternehmerInnen und Marketingverantwortliche aller Branchen

Workshop anfragen

Teilen Sie uns mit, wann, wo und mit wievielen Personen Sie diesen Workshop durchführen möchten. Gerne beraten wir Sie!

Casch Bericht 05_2014

CASH 05/14 – Auch Marken brauchen Nachhaltigkeit

Die jüngste Studie aus dem Hause DIE MarkenWert-Experten ging der Frage nach, welche Rolle die Nachhaltigkeit bei der Markenführung spielt und wie groß das Bewusstsein darüber in den Management-Etagen ist. Laurentius Mayrhofer, der die Studie gemeinsam mit Manfred Enzlmüller verfasst hat, erklärt: „Grundsätzlich gliedert sich die Studie in vier Teile. Der erste Teil beschäftigt sich mit der Bedeutung des Themas Nachhaltigkeit in Bezug auf Marken und Unternehmen. Der zweite Abschnitt verdeutlicht, was nach Meinung der befragten Unternehmen eine nachhaltige Markenführung umfasst. Der dritte Themenschwerpunkt der Studie zeigt die Erwartungen der Unternehmen an CSR-Strategien und -Maßnahmen. Und der vierte Teil der Studie widmet sich den spannenden Fragen, ob Nachhaltigkeit für Unternehmen nur ein Lippenbekenntnis ist, oder inwieweit dies bereits gelebte Unternehmenskultur ist.“

Breites Spektrum

Aus der Studie geht im Übrigen ganz klar hervor, dass die Unternehmen quer durch alle Sparten davon überzeugt sind, dass das Thema Nachhaltigkeit in der Zukunft – gerade wenn es um Marken und Markenführung geht – noch viel wichtiger sein wird als heute. Wie nun Nachhaltigkeit aus der Sicht der Unternehmen aussieht und was diese alles umfasst, zeugt von der immens großen Bandbreite des Themas. Mayrhofer: „Das Spektrum umfasst sowohl umweltschonende Produktion als auch recyclingfähige Verpackungen als Kriterien für nachhaltiges unternehmerisches Handeln, gefolgt von der Auswahl der Lieferanten und der Definition der Einkaufskriterien sowie dem gesellschaftlichen und sozialen Engagement.“ Kurze und optimierte Transportwege sowie gesundheitsfördernde Mitarbeiter-Programme gehören da ebenso dazu wie die Mitsprache von Mitarbeitern und Kunden sowie Spenden für Hilfsorganisationen.

Vertrauen in Marke steigern

Ganz klar zu erkennen ist auch, dass bei einem Großteil der Unternehmen ökonomische Aspekte dominieren. „Sie gehen davon aus“, so Mayerhofer, „dass sich Nachhaltigkeit für ihr Unternehmen oder ihre Marke betriebswirtschaftlich gewinnbringend auswirken soll. Ihr unternehmerisches Verständnis von Nachhaltigkeit und die damit verbundene Erwartung sind vom Gedanken geprägt, Risiken zu minimieren.“ Dadurch soll sich auch die Effizienz für das Unternehmen und die Marke weiter steigern. Interessant: Neben der ökonomischen Wertschöpfung erwarten sich die Unternehmen auch verstärkte Kundentreue zu Unternehmen und Marke.

Angst vor Verteuerung

Grundsätzlich bekennt sich etwas mehr als die Hälfte aller Unternehmen klar zur Nachhaltigkeit. Mehr als zwei Drittel aller Industriebetriebe setzen das Thema Nachhaltigkeit bereits um. Bei den Dienstleitern sagt ein Drittel klar Nein zur Umsetzung von Nachhaltigkeitsprogrammen. Der Handel teilt sich jeweils fast zur Hälfte in diejenigen, die Nachhaltigkeit in ihrem Unternehmen und in der Markenführung praktizieren, und solche Unternehmen, die das Thema im Geschäftsalltag nicht leben. Wie die einzelnen Analysen deutlich zeigen, stellen die Veränderung bestehender Prozesse und Budgetknappheit ebenso wie die Befürchtung, dass die Implementierung von Nachhaltigkeitsmaßnahmen zu einer Verteuerung von Dienstleistungen und Produkten führt, das größte Hindernis dar. Komplettiert wird die Liste der Herausforderungen von Ressourcenproblemen, Zeitknappheit sowie Logistikproblemen und dem Fehlen von einschlägigem Fachwissen.

Wirtschaftlicher Erfolg wichtiger

Eine der wohl wesentlichsten Erkenntnisse, die diese Studie liefert, ist, dass Nachhaltigkeit und verantwortungsvolles Handeln quer durch die Branchen immer mehr an Bedeutung gewinnen. Mayrhofer: „Damit hat das Thema den Weg in das Bewusstsein des Unternehmensmanagements gefunden. Im Rahmen der Interviews hat sich jedoch deutlich herausgestellt, dass sowohl das Verständnis als auch das Spektrum, was die Interpretation von CSR und Nachhaltigkeit betrifft, sehr weit gefasst sind.“ Wenn es um CSR im Sinne von bewusst innovativem, ökonomisch und sozial verantwortungsvollem Handeln geht, sehen sich die österreichischen Unternehmen in einem Spannungsfeld. Das zeigt die Studie sehr deutlich, denn knapp die Hälfte der österreichischen Unternehmen versteht Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit als Gegensatz, da für sie eindeutig die ökonomischen Aspekte bei unternehmerischen Maßnahmen gegenüber den Argumenten der Nachhaltigkeit dominieren. Die Erhebung zeigt, dass jeder Zweite der befragten Entscheider den kurzfristig wirtschaftlichen Erfolg einer langfristigen, von Nachhaltigkeit und Verantwortung getragenen Handlung vorzieht. Mayrhofers Blick in die Zukunft: „Die sich laut unserer Studie herauskristallisierten Herausforderungen reichen von der Veränderung bestehender Prozesse über die Befürchtung, dass nachhaltige Produktionsweisen den Produktpreis erhöhen, und die Angst, dass der Zukauf benötigter Ressourcen sehr schwer sein werde, bis hin zur Annahme, dass sich dies alles negativ auf die Effizienz auswirkt.“

Über die Studie

Befragt wurden 300 Unternehmen aus Industrie, Dienstleistung und Handel Zeitraum: März 2014 Initiatoren: DIE MarkenWertExperten Autoren: Manfred Enzlmüller, Laurentius Mayrhofer Marktforschung; klufamily Kärnten Wien Loosdorf Infos: www.diemarkenwertexperten.at

Quelle

Casch Bericht 05_2014 über MWE Studie "Bedeutung der Nachhaltigkeit in der Markenführung"

Cash Bericht 05_2014 über MWE Studie „Bedeutung der Nachhaltigkeit in der Markenführung“

Quelle: Cash Autor: Willy Zwerger Bericht als PDF

Invent Header

invent 04/2013 – Die Entwicklung von Marken im Umfeld einer anhaltenden Krise

Das Institut für ganzheitliche Markenbewertung – DIE MarkenWertExperten – präsentiert eine Studie über die Krisensicherheit von Marken und Strategien gegen ein „Marken-Burn-out“: Ausgangspunkt der österreichweit durchgeführten Erhebung ist die Tatsache, dass vor dem Hintergrund der aktuellen Krise auch gestandene Markenunternehmen immer härter um Marktanteile kämpfen müssen.

Die Studie ist in vier Teilbereiche gegliedert. Der erste Teil der Studie beschäftigt sich damit, welche Auswirkungen die anhaltende Krise auf Marken und Unternehmen hat. Hier sind 22 Prozent der befragten Unternthmen der Meinung, dass sich die wirtschaftliche Lage in den letzten drei bis fünf Jahren verschlechtert hat; knapp 17 Prozent gehen davon aus, dass sie sich weiter verschlechtern wird. Drei Prozent klagen über schwindende Marktanteile. Etwas weniger als die Hälfte, nämlich 46 Prozent, geben an, dass sie die Marktanteile ihrer Marke konstant halten konnten. 27 Prozent der Unternehmen weisen darauf hin, dass die Erträge, die ihr Unternehmen mit Marken gemacht hat, in den letzten drei bis fünf Jahren gestiegen sind.

ln einem weiteren Abschnitt der Studie wurde gefragt, wie Unternehmen die wirtschaftliche Zukunft von Marken einschätzen. Explizit wurde erhoben, wie Unternehmen die Entwicklung der Markenumsätze sehen und welche Auswirkungen die wirtschaftliche Lage auf die Loyalität der HändlerInnen zu Marken hat Dabei gaben 23 Prozent der Befragten an, dass sie mit der Entwicklung der Markenumsätze sehr zufrieden sind. Sie benoten diese mit „Sehr gut“. 50 Prozent benoten die Markenumsatzentwicklung mit „Gut“.

 

 

Medianet

medianet 29.11.13 – Schutz vorm Burn-out

2. Österreichischer MarkenDialog – Wie sich Markeninhaber in Zeiten einer anhaltenden Krise schützen können

Der „Logenplatz im Kopf des Kunden.

Wien/Schollach. „Wie können sich Markeninhaber in Zeiten einer anhaltenden Krise vor einem Marken-Burnout schützen?“ diese Frage beleuchteten Manfred Enzlmüller und Laurentius Mayrhofer, Initiatoren des Österreichischen MarkenDialog 2013, am 21. November auf der Schallaburg gemeinsam mit nationalen und internationalen Referenten.

Marcin Kotlowski, W24 TV-CEO, erklärte, warum es nicht mehr reicht, „darzustellen, was man hat und kann, sondern dass es darum geht, einen Logenplatz im Kopf der Kunden zu ergattern, um von dort aus die Entscheidungen positiv beeinflussen zu können. Patentamtspräsident Friedrich Rödler setzte sich mit den Möglichkeiten des Markenrechts zum Schutz geistigen Eigentums auseinander und wie ein „Burnout-Syndrom entsteht, das Marken müde und kraftlos macht“, davon erzählte Enzlmüller, Autor zahlreicher Fachbücher und Experte für ganzheitliche Markenbewertung.

Passend zum Thema des 2. Markendialogs erschien der Brandmanagement-Leitfaden, eine Anleitung für Unternehmen, das System Marke weit über Logo und Corporate Design hinaus im Firmenalltag professionell zu managen.

 

 

Markenstrategienavigator

Strategienavigator

Der Strategienavigator begleitet Entscheider bei der Bewertung möglicher Szenarien für die künftige Markenentwicklung. In Abstimmung mit den definierten Markenzielen werden strategische Potenziale der Marke abgewogen und begutachtet. Die grafische Auswertung liefert aufgrund nachvollziehbarer Parameter als Ergebnis, welche Markenstrategien für das Unternehmen Wachstumschancen in sich bergen.


Ihr Nutzen


  • Markenziele

    Formulieren und dokumentieren Sie die Zielvorgaben für Ihre Marke.

  • Potenzialanalyse

    Evaluieren von Potenzialen und Chancen der Marke

  • Objektive Strategiefindung

    Entscheidungstool für die Wahl der optimalen Markenstrategie

  • Entscheidungshilfe

    Checkliste für die Indikatoren der verschiedenen Markenstrategien

Wirtschaftsblatt 24.03.11 – Wie neue Önormen den Wert von Marken und Patenten berechnen

„Marken, ob Dachmarken von Unternehmen oder Produktmarken, führen zu einem wirtschaftlichen Mehrwert für den Markeninhaber, weil sie beim Kunden bestimmte Assoziationen auslösen.“ berichtet das Wirtschaftsblatt in der Ausgabe vom 24. März 2011. Thematisch beschäftigt sich der Beitrag mit der Bewertung immaterieller Güter wie Marken oder Patenten. Die seit 1. Dezember 2010 herausgegebenen ÖNORMEN A6800  und A6801 definieren die Rahmenbedingungen und Standards für die Wertermittlung. Neben den wirtschaftlichen Aspekten von Marken und Patenten berücksichtigen die Normen auch rechtliche Aspekte und die nicht-haptischen Vorteile als sogenannte Markenindikatorfaktoren.