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Brandnavigator Markenführungshandbuch

Brandnavigator® – Das Markenführungshandbuch

Brandmanagement ist mehr als lediglich die Einhaltung von Designrichtlinien. Diese Erkenntnis führt über das bloße Lippenbekenntnis zu nachhaltiger Markenkommunikation weit hinaus. Deshalb dienen die Inhalte eines Markenführungshandbuchs der kompetenten Organisation eines ganzheitlichen Markenentwicklungsprozesses. Das Markenführugungshandbuch schließt alle vier Phasen der Markenführung vom Markenschutz, über die strategische Ausrichtung der Marke, bis hin zum verantwortungsvollen Handeln und Kommunizieren der Markenwerte sowie ein transparentes Marken-Controlling ein. Nur in dieser Gesamtheit wird in Anwendung der Methodiken des Institutes für ganzheitliche Markenbewertung die markenrechtlich geschützte Bezeichnung „Brandnavigator®“ verwendet.

Der Zweck des Brandnavigators ist es, dem Unternehmen einen professionellen Leitfaden für das Realisieren, Weiterentwickeln und Aufrechterhalten der Markenidentität nach innen und außen an die Hand zu geben.

Markenprofilanalyse

Markenprofil-Analyse

Marken erzeugen über ihre Kommunikation Vorstellungsbilder in den Köpfen der Konsumenten. So entsteht das von der Zielgruppe wahrgenommene Markenprofil. Naturgemäß bietet der Handel verschiedene Marken an. Überschneiden sich die Profile mehrerer Marken, so kommt es zu Kanibalisierungseffekten, was meist Umsatzeinbußen zur Folge hat. Die Auswertung einer Markenprofil-Analyse® bietet dem Handel für die Markenführung bedeutsame Erkenntnisse, denn je höher die Differenzierung einzelner Markenprofile gelingt, umso größer wird für den Handel der Spielraum zur preislichen Positionierung.

Markenbewertung nach ÖNORM A6800

Markenbewertung nach ÖNORM

Durch die Gegenüberstellung verschiedener, markenrelevanter und kommerziell bedeutender Werte lässt sich der finanzielle Wert, den die Marke für das Unternehmen darstellt, errechnen. Damit können Sie als Markeninhaber und/oder Markenmanager sicherstellen, dass das investierte Geld für die Markenführung profitabel eingesetzt wird und die Marke jährlich an Wert gewinnt.

Wesentlich ist, dass die Bewertung auf Basis der ÖNORM A 6800 vorgenommen wird.

richtungsweisende Beratung zur Markenstrategischen Führung

Markenberatung

Die MarkenWertExperten unterstützen Sie mittels strategischer und operativer Kompetenz bei der Entwicklung Ihrer Marke.

Eine Marke ist mehr als ein Logo oder ein Name. Vergleicht man das Konstrukt Marke mit einem Haus, so kann man dies auf einfache Weise verdeutlichen. Jedes Haus ist nur so stabil wie sein Fundament. Dieses besteht bei einer Marke aus den relevanten Positionierungsmerkmalen, die ein Kunde wahrnimmt wie z.B. Produkt-, Wettbewerbs-, Servicevorteilen u.ä.

Ein Eckpfeiler des Markenhauses besteht aus dem ideellen Wert. Dieser entsteht durch das rechtsgültige Markenzeichen und der Werbung. Sie vermitteln dem Kunden Vertrauen und beeinflussen so die Kaufentscheidungen.

Die Beratung der MarkenWertExperten umfassen sowohl die Klärung markenrechtlicher Fragen, als auch Hilfestellungen bei der Markenanmeldung – egal ob es sich dabei um Einzelmarken oder aber um hoch komplexe Mehrmarkensysteme oder Gewährleistungsmarken handelt.

So wie ein gutes Dach ein Haus nicht nur attraktiv macht, sondern es auch schützt, so ist das Wissen um den gesamten Wert Ihres „Markenhauses“ von enormer Bedeutung für ein effizientes Betriebsergebnis.


Marken-Burn-out-Analyse

Marken-Burn-out-Analyse

Das Frühwarnsystem für Unternehmens- und Produktmarken

Nicht nur Menschen, auch Marken unterliegen – wenn Sie ihre Anziehungskraft gegenüber Ihren Zielgruppen verlieren, einem sogenannten Burn-out. Vergleichbar mit einer menschlichen Beziehung schleicht sich auch bei Marken langsam ein gewisser Gewöhnungseffekt ein. Damit lässt das Vertrauen und die Bindung in eine Marke nach.

Bei der Marken-Burn-out-Analyse wird methodisch erhoben, ob bzw. wo Anzeichen sogenanter Burnout-Syndrome der Marke erkennbar sind. Damit lassen konkrete Verbesserungspotentiale für den Markenführungsprozess ableiten, die das Wertschöpfungspotenzial der Marke sichern und ausbauen helfen.

MarkenTour

MarkenTour

DIE MarkenWertExperten begeben sich auf Tour.

Zugegeben, die Themenbereiche Markenforschung, Markenführung und Markenbewertung gehören zu den komplexeren Aufgabenstellungen im Unternehmensalltag; deshalb haben sich DIE MarkenWertExperten zum Ziel gesetzt, Unternehmen jeder Größe genau in diesen Belangen zu unterstützen. Ganz konkret bedeutet dies, dass wir unser Marken-Know-how „on Tour“ schicken und Ihnen vor Ort „Brand-aktuelle“ Infos zu folgenden Themen bieten:

  • einen Auszug aus der Studie „die Bedeutung der Markenführung für Unternehmen“
  • die Vorteile des 360°-Markenmanagementsystems
  • die Vorstellung eines professionellen Markencontrollings
  • direkte Beantwortung Ihrer Marken-Fragen
Casch Bericht 05_2014

CASH 05/14 – Auch Marken brauchen Nachhaltigkeit

Die jüngste Studie aus dem Hause DIE MarkenWert-Experten ging der Frage nach, welche Rolle die Nachhaltigkeit bei der Markenführung spielt und wie groß das Bewusstsein darüber in den Management-Etagen ist. Laurentius Mayrhofer, der die Studie gemeinsam mit Manfred Enzlmüller verfasst hat, erklärt: „Grundsätzlich gliedert sich die Studie in vier Teile. Der erste Teil beschäftigt sich mit der Bedeutung des Themas Nachhaltigkeit in Bezug auf Marken und Unternehmen. Der zweite Abschnitt verdeutlicht, was nach Meinung der befragten Unternehmen eine nachhaltige Markenführung umfasst. Der dritte Themenschwerpunkt der Studie zeigt die Erwartungen der Unternehmen an CSR-Strategien und -Maßnahmen. Und der vierte Teil der Studie widmet sich den spannenden Fragen, ob Nachhaltigkeit für Unternehmen nur ein Lippenbekenntnis ist, oder inwieweit dies bereits gelebte Unternehmenskultur ist.“

Breites Spektrum

Aus der Studie geht im Übrigen ganz klar hervor, dass die Unternehmen quer durch alle Sparten davon überzeugt sind, dass das Thema Nachhaltigkeit in der Zukunft – gerade wenn es um Marken und Markenführung geht – noch viel wichtiger sein wird als heute. Wie nun Nachhaltigkeit aus der Sicht der Unternehmen aussieht und was diese alles umfasst, zeugt von der immens großen Bandbreite des Themas. Mayrhofer: „Das Spektrum umfasst sowohl umweltschonende Produktion als auch recyclingfähige Verpackungen als Kriterien für nachhaltiges unternehmerisches Handeln, gefolgt von der Auswahl der Lieferanten und der Definition der Einkaufskriterien sowie dem gesellschaftlichen und sozialen Engagement.“ Kurze und optimierte Transportwege sowie gesundheitsfördernde Mitarbeiter-Programme gehören da ebenso dazu wie die Mitsprache von Mitarbeitern und Kunden sowie Spenden für Hilfsorganisationen.

Vertrauen in Marke steigern

Ganz klar zu erkennen ist auch, dass bei einem Großteil der Unternehmen ökonomische Aspekte dominieren. „Sie gehen davon aus“, so Mayerhofer, „dass sich Nachhaltigkeit für ihr Unternehmen oder ihre Marke betriebswirtschaftlich gewinnbringend auswirken soll. Ihr unternehmerisches Verständnis von Nachhaltigkeit und die damit verbundene Erwartung sind vom Gedanken geprägt, Risiken zu minimieren.“ Dadurch soll sich auch die Effizienz für das Unternehmen und die Marke weiter steigern. Interessant: Neben der ökonomischen Wertschöpfung erwarten sich die Unternehmen auch verstärkte Kundentreue zu Unternehmen und Marke.

Angst vor Verteuerung

Grundsätzlich bekennt sich etwas mehr als die Hälfte aller Unternehmen klar zur Nachhaltigkeit. Mehr als zwei Drittel aller Industriebetriebe setzen das Thema Nachhaltigkeit bereits um. Bei den Dienstleitern sagt ein Drittel klar Nein zur Umsetzung von Nachhaltigkeitsprogrammen. Der Handel teilt sich jeweils fast zur Hälfte in diejenigen, die Nachhaltigkeit in ihrem Unternehmen und in der Markenführung praktizieren, und solche Unternehmen, die das Thema im Geschäftsalltag nicht leben. Wie die einzelnen Analysen deutlich zeigen, stellen die Veränderung bestehender Prozesse und Budgetknappheit ebenso wie die Befürchtung, dass die Implementierung von Nachhaltigkeitsmaßnahmen zu einer Verteuerung von Dienstleistungen und Produkten führt, das größte Hindernis dar. Komplettiert wird die Liste der Herausforderungen von Ressourcenproblemen, Zeitknappheit sowie Logistikproblemen und dem Fehlen von einschlägigem Fachwissen.

Wirtschaftlicher Erfolg wichtiger

Eine der wohl wesentlichsten Erkenntnisse, die diese Studie liefert, ist, dass Nachhaltigkeit und verantwortungsvolles Handeln quer durch die Branchen immer mehr an Bedeutung gewinnen. Mayrhofer: „Damit hat das Thema den Weg in das Bewusstsein des Unternehmensmanagements gefunden. Im Rahmen der Interviews hat sich jedoch deutlich herausgestellt, dass sowohl das Verständnis als auch das Spektrum, was die Interpretation von CSR und Nachhaltigkeit betrifft, sehr weit gefasst sind.“ Wenn es um CSR im Sinne von bewusst innovativem, ökonomisch und sozial verantwortungsvollem Handeln geht, sehen sich die österreichischen Unternehmen in einem Spannungsfeld. Das zeigt die Studie sehr deutlich, denn knapp die Hälfte der österreichischen Unternehmen versteht Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit als Gegensatz, da für sie eindeutig die ökonomischen Aspekte bei unternehmerischen Maßnahmen gegenüber den Argumenten der Nachhaltigkeit dominieren. Die Erhebung zeigt, dass jeder Zweite der befragten Entscheider den kurzfristig wirtschaftlichen Erfolg einer langfristigen, von Nachhaltigkeit und Verantwortung getragenen Handlung vorzieht. Mayrhofers Blick in die Zukunft: „Die sich laut unserer Studie herauskristallisierten Herausforderungen reichen von der Veränderung bestehender Prozesse über die Befürchtung, dass nachhaltige Produktionsweisen den Produktpreis erhöhen, und die Angst, dass der Zukauf benötigter Ressourcen sehr schwer sein werde, bis hin zur Annahme, dass sich dies alles negativ auf die Effizienz auswirkt.“

Über die Studie

Befragt wurden 300 Unternehmen aus Industrie, Dienstleistung und Handel Zeitraum: März 2014 Initiatoren: DIE MarkenWertExperten Autoren: Manfred Enzlmüller, Laurentius Mayrhofer Marktforschung; klufamily Kärnten Wien Loosdorf Infos: www.diemarkenwertexperten.at

Quelle

Casch Bericht 05_2014 über MWE Studie "Bedeutung der Nachhaltigkeit in der Markenführung"

Cash Bericht 05_2014 über MWE Studie „Bedeutung der Nachhaltigkeit in der Markenführung“

Quelle: Cash Autor: Willy Zwerger Bericht als PDF

Studie 01-2014 Bedeutung der Nachhaltigkeit

Studie 01/2014 – Nachhaltigkeit in der Markenführung



Horizont Branchenmagazin

Horizont online 26.11.2013 – Das war der „Österreichische MarkenDialog“

Die zweite Auflage des von Manfred Enzlmüller und Laurentius Mayrhofer initiierten Events widmete sich in der niederösterreichischen Schallaburg dem Thema Marken in Krisenzeiten.
Wie können sich Markeninhaber in Krisenzeiten davor schützen, ein Marken-Burn-out zu erleiden, in ihrem Auftreten müde und kraftlos zu werden? Dieser Frage ging der zweite Österreichische MarkenDialog am 21. November im Renaissanceschloss Schallaburg in Niederösterreich nach.Initiiert von Manfred Enzlmüller, Fachgruppenobmann WKNÖ Werbung und Marktkommunikation und Laurentius Mayrhofer von der ljm Werbeagentur wurden eine Reihe an nationalen und internationalen Speakern ans Podium gebeten, die sich im Rahmen von insgesamt sieben Impulsvorträgen und moderierten Marken-Dialogen der Marke in der Krise widmeten.

Im Gedächtnis bleiben

Laurentius Mayrhofer präsentierte etwa zusammen mit Zsuzsanna Trunk die Studie „Die Entwicklung von Marken im Umfeld einer anhaltenden Krise“ und erläuterte, wo und wie sich die Krise auf Unternehmenswahrnehmung auswirkt. Marcin Kotlowski, CEO von W24 TV widmete sich dem Thema Re-Branding und erklärte, warum es nicht reicht, sich, seine Produkte und Dienstleistungen zu präsentieren – viel mehr ginge es darum, die Marke im Gedächtnis der Kunden zu verankern und „einen Logenplatz in deren Köpfen zu ergattern.“

Mehr als nur Information

Unter den Vortragenden befand sich außerdem Roland Bürger, Verlagsleiter des „Weekend Magazins“, der aufzeigte, dass Zeitungen und Magazine mehr sind als nur Lesestoff. Printmedien seien, so Bürger, ebenso Marken, die sich vor allem durch Glaubwürdigkeit, Einzigartigkeit und eine klare Positionierung auszeichnen müssen – „damit bei den Lesern ein positives Vorstellungsbild erzeugt werden kann, das diese fasziniert.“

Nutzung des Markenrechts

Der Präsident des Österreichischen Patentamts, Friedrich Rödler, erklärte weiters in seiner Key Note, warum immer mehr österreichische Innovatoren die Möglichkeiten des Markenrechts nützen, um ihr geistiges Eigentum zu schützen – das globalisierte Umfeld sowie Trittbrettfahrer und Markenpiraterie sind in Zusammenhang damit ein Thema, wie Rödler skizzierte.

Messen, Markenerfolg und Emotionalisierung

Außerdem mit dabei: Der Messemarketingspezialist Günther Schindler, der aufzeigte, welche Relevanz Messen für den Markenerfolg von Unternehmen haben sowie András Kőszegi und nochmals Zsuzsanna Trunk, die in ihrem Beitrag aufzeigten, wie man mit Markenstories Kunden und Interessenten emotional begeistern und an sich binden kann.

Zu Wort kam im Rahmen des Österreichischen MarkenDialogs 2013 auch Initiator Manfred Enzlmüller, der erklärte, warum man gerade in Zeiten der Krise zwingend über den Tellerrand blicken müsse, um sich vor dem Marken-Burn-out zu schützen und einen Verlust der Anziehungskraft für die Kunden zu vermeiden.